27. August 2008

Nordsee und Ostsee kühlen etwas ab

 

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Am Strand ist es am schönsten (Bild ddp)

 

An der Nord- und Ostsee in Deutschland gehen die Wassertemperaturen leicht zurück. Das Baden ist bei 17 bis 18 Grad vor Sylt, Norderney, Fehmarn oder Usedom aber noch nicht unmöglich. Im Mittelmeer sind die Temperaturen stabil und erreichen vor Zypern nach wie vor 29 Grad, teilt der Deutsche Wetterdienst in Hamburg mit. Viel wärmer ist es an den Fernreisezielen zurzeit auch nicht: Vor den Malediven oder vor Thailand wurden ebenfalls 29 Grad gemessen. Vor Mauritius sind die Temperaturen sogar leicht auf 24 Grad gesunken.

 

Wassertemperaturen in Deutschland:

 

Deutsche Nordseeküste 17-18

Deutsche Ostseeküste 17-18

Helgoland 17

List/Sylt 18

Norderney 17

Fehmarn 18

Rügen 18

Usedom 18

Bodensee19

 

 

Wassertemperaturen in Europa:

 

Biskaya 18-21

Algarve-Küste 20

Azoren 24

Kanarische Inseln 23

Französische Mittelmeerküste 22

Östliches Mittelmeer 26-29

Westliches Mittelmeer 22-27

Adria 23-25

Schwarzes Meer 26

Madeira 24

Ägäis 23-27

Zypern 29

Antalya 29

Korfu 26

Tunis 26

Mallorca 26

Valencia 26

Biarritz 21

Rimini 25

Las Palmas 23

 

 

Wassertemperaturen an Fernreisezielen

 

Rotes Meer 29

Südafrika 15

Mauritius 25

Seychellen 26

Malediven 29

Sri Lanka 30

Thailand 30

Philippinen 28

Fidschi-Inseln 23

Tahiti 27

Hawaii 23

Kalifornien 18

Golf von Mexiko29

Puerto Plata 29

Sydney 16

 

 

 

 

 

 

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Super Wochenende steht an!

 

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Wie bestellt: Das Wochenende wird sehr sommerlich (Vorhersagekarte für Samstag)

 

Das Wochenende naht und viele Fragen sich schon, wie wird es? Das Hoch BEN, ein Keil des Azorenhochs schiebt sich weiter Richtung Mitteleuropa und liegt am Samstag mit seinem Zentrum genau über Nordpolen.

Optimales Sommerwetter, aber warum?

Wenn man unter Sommerwetter sehr warmes Wetter versteht, ist die Lage des Hochs tatsächlich optimal. Auf der Westseite des Hochs wird warme Mittelmeerluft im Uhrzeigersinn nach Norden transportiert. Unter Hochdruckeinfluss wird die Luft noch wärmer. Das bedeutet für uns, es sind Temperaturen bis zu 33 Grad im Südwesten Deutschlands möglich! Der Sommer ist noch nicht vorbei!

Noch etwas genauer…

Am Samstag gibt es im Norden wenige Wolken, sonst scheint die Sonne oft und lange. Im Norden steigen die Temperaturen auf 23 bis 25, im Süden auf 27 bis 29 Grad.

Der Sonntag legt noch etwas dazu: Wie auf der Karte zu sehen ist gelangt die warme Luft besonders in den Westen Deutschlands, hier sind auch die höchsten Werte mit bis zu 33 Grad zu erwarten, entlang des Rheins sind fast überall Werte um 30 Grad möglich. Zwischen Bayern und Berlin werden 27 Grad erreicht.

Das Motto: Am Wochenende den Spätsommer genießen, denn das nächste Tief ist nicht weit und bereits ab Montag wird’s wechselhafter mit Schauern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Mindestens 5 Tote auf Insel Hispanola

 

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Infrarotaufnahme von GUSTAV (oben). Der Wirbelsturm streift bis Freitag an Kuba vorbei (unten - Bilder: NOAA)

 

Hurrikan GUSTAV zog mit Windgeschwindigkeiten von 145 Kilometer pro Stunde über den Karibikstaat hinweg und verursachte nach starken Regenfälle Erdrutsche. Fünf Tote und sieben Verletzte ist eine traurige Zwischenbilanz.

Hunderte in Sicherheit gebracht

Nach mehreren Vermissten werde noch gesucht. Inzwischen stuften die Meteorologen GUSTAV zum Tropensturm herab. Nach den Berechnungen wird er sich jedoch erneut zum Hurrikan verstärken. Auf Kuba wurden zahlreiche Menschen in Sicherheit gebracht, auch ausländische Touristen sind dabei.

 

Ernten gefährdet

In Port-au-Prince und weiten Landesteilen stand das Wasser den Menschen teils bis zu den Knien. Landwirte und UN-Experten befürchteten, dass die Ernte im ärmsten Land der westlichen Hemisphäre stark in Mitleidenschaft gezogen werden könnte. In den Bananenplantagen und sonstigen Anbauflächen der nahezu waldlosen südlichen Halbinsel stand am Morgen hohes Wasser. Bei größeren Ernteschäden drohen steigende Preise und eine Verschärfung der Hungerkrise.

 

Erst Mitte des Monats hatte der Tropensturm FAY auf Haiti und in der Dominikanischen Republik schwere Überflutungen verursacht. Mehr als 20 Menschen verloren ihr Leben.

 

 

 

 

 

 

 

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