14. Mai 2012

Ein Überhangmandat für die Eisheiligen!

 

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Wetterlage in 10 Tagen nach Ansicht des GFS, …
 

Lang habe ich nun an der Überschrift rumgedoktort. In einer relativ kurzen Überschrift die kommende Entwicklung zu erfassen, ist grad nicht so einfach. Wettermäßig steht uns eine ganz schön „interessante Zeit“ bevor, um es positiv zu formulieren. Zum einen gibt es einen zweiten Schlag der Eisheiligen mit Frostgefahr und Schnee in den Bergen. Zum anderen erwartet uns nach einer freundlicheren Witterungsphase ab Christi Himmelfahrt eine ganz schön knifflige Wetterlage, die Unwetterpotential in sich trägt. Und mit Unwetterpotential meine ich nicht medial künstlich hoch gepuschte Standardgewitter aus dem Sommerhalbjahr wie am vergangenen Freitag, sondern die Möglichkeit von ergiebigen Regenfällen, die einerseits durch lokalen Starkregen für Überschwemmungen sorgen können und andererseits bei einer entsprechenden Hoch-Tief-Konstellation durchaus für Hochwasser gut wären.

Neben der Regen-Frage werden die möglichen Temperaturen mittel- und langfristig ebenfalls ein großer Unsicherheitsfaktor sein. Denn je nach Lage des Tiefs befinden wir uns im Einflussbereich von sehr warmen Luftmassen aus Osten oder aber kühlen Luftmassen aus Westen. Diese treffen sich voraussichtlich genau über Mitteleuropa und sorgen für eine große Bandbreite an Möglichkeiten:

Das zweite Eisheiligen-Tief VERA wird nach Ansicht des GFS gesplittet. Ein Teil zieht sich nach Südosteuropa zurück und schwächt sich stark ab. Der andere Teil der feucht-kalten Luft nimmt Kurs auf Westeuropa und nistet sich hier ein. Dieses Tief sorgt binnen Wochenfrist vor den Toren der Iberischen Halbinsel für kühle Temperaturen, Regen und Gewitter. Der Einfluss dieser Regenschraube reicht in Form von Schauern und Gewittern bis in den westlichen Alpenraum sowie bis in die Südwesthälfte Deutschlands. Die Küstengebiete, der Nordosten und weite Teile Österreichs blieben demnach außen vor.

Parallel dazu baut sich eine große Hochdruck-Wurst vom Atlantik über Schottland und Skandinavien über das Baltikum bis Russland auf.

 

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70 Jahre altes Flugzeugwrack gefunden

 

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Ein Flugzeug dieses Typs Kittyhawk P-40 wurde in der Wüste gefunden. (Bild: Lukich / Shutterstock.com)
 

Das trockene Wüstenklima der Sahara hat über 70 Jahre ein verschollenes Flugzeug aus dem Zweiten Weltkrieg konserviert – und das erstaunlich gut. Nun ist es gefunden worden.

Es handelt sich um ein britisches Jagdflugzeug vom Typ Kittyhawk P-40. Es musst 1942 in Ägypten notlanden, weil dem Piloten der Sprit ausgegangen war. Doch der Pilot sowie die Maschine waren seitdem verschollen. Vermutlich ist der Mann auf der Suche nach Hilfe verdurstet.

Nun hat man Hoffnung, dass man vielleicht auch noch die Leiche des Piloten findet, ebenfalls gut konserviert durch das Wüstenklima.

 

11. Mai 2012

Die Eisheiligen haben die Ehre – da kommt uns Nachtfrost in die Quere!

 

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15 Tage-Trend für Süddeutschland.
 

Bestimmt viermal vernahm ich gestern Abend beim Sport „Small-Talk-Gespräche“ übers Wetter. Und jedes Mal ging es um die „schweren Unwetter“ am Freitag und den „regnerischen Tag“ (Region Alpenrand). Und auch jedes Mal rief ich von der Seite rein: Nichts gibt’s! Wir bekommen bestes Badewetter, abends vielleicht mal ein einzelnes Gewitter und erst am Samstagmorgen frischt der Wind auf und es fängt an zu regnen.

Seit einigen Tagen liest und hört man viel von den schweren und verbreiteten Unwettern mit Tornado-Gefahr und was weiß ich nicht alles. Bei starken Luftmassenwechseln von warm auf kalt besteht grundsätzlich Unwettergefahr – mal mehr, mal weniger. Das heißt aber nicht, dass jede Lage dasselbe Potential für alle Gegenden hat. Diagonal über Deutschland, etwa von Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Baden bis nach Berlin/Brandenburg und Sachsen besteht ein erhöhtes Unwetterpotential, ja. Gegen Abend nimmt auch im Westen der Schweiz und im Südosten Deutschlands das Risiko für zum Teil kräftige Gewitter zu, doch den extremen Hype über verbreitete Unwetterwalzen halte ich in diesem Ausmaß für übertrieben, zumal in einigen Gebieten (Süddeutschland, weite Teile des Alpenraums) der Temperatur-Sturz sang- und klanglos über die Bühne gehen wird. Der Südosten Österreichs bekommt am Samstag noch einmal Unwetterpotential…

Verglichen mit den „Androhungen“, die in manchen Medien vollzogen wurden und werden, wird das wohl eher ein „Flop“. Und zugegebenermaßen bin ich, bei aller Liebe zum Wetter, kein wirklicher Unwetterfan nachdem meine Heimat vor gut 11 Jahren von einer echten Unwetterfront mit einem ausgewachsenen Tornado heimgesucht wurde. Noch heute zeugen „Einschuss-Scharten“ des Hagels und eine lichte Schneise im Wald davon.

Zu schweren Gewittern oder Unwettern gehört immer eine Menge Energie, am besten viel Wärme mit Feuchtigkeit. Und diese Energie geht in den kommenden Tagen flöten. Die Luftmasse wird komplett ausgetauscht. Damit erleben wir einen Temperatur-Sturz, der den „Eisheiligen“ den roten Teppich über Mitteleuropa ausrollt. Oder soll ich sagen den „blauen Frost-Teppich“…?

 

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